Aus der Vergangenheit lernen und die eigene Vergangenheit verändert erleben:

       

Change History ist ein Format zur Veränderung der Repräsentation eines vergangenen Erlebnisses durch ressourcevolles Neuerleben. Damit wird die Erfahrung zu einer Quelle des ressourcevollen Lernens. Change History ist Collapsing Anchors auf der Time Line.

Beim Change History geht es nicht darum, ein vergangenes Ereignis noch einmal zu erleben.

  1. Was vergangen ist, ist vergangen und wird sich so nie wieder wiederholen. (Bandler: Das Beste an der Vergangenheit ist, dass sie vergangen ist. – Robbins: The past is not the future!)
  2. Es geht nicht um die tatsächlich geschehene Vergangenheit, sondern um die internale Repräsentation dieser Vergangenheit.
  3. Es geht nicht darum, irgendetwas noch einmal zu erleben, sondern es noch einmal anders (= ressourcevoll) zu erleben.


 

Wenn jemand die Treppe runterfällt und sich ein Bein bricht - was soll dann daran heilsam sein, ihn noch einmal hinunter zu schubsen?Richard Bandler zugeschrieben

Die Idee

Die Idee ist, dass wir eine einmal in Wirklichkeit erlebte Episode einspeichern, zu einem Teil unserer Selbst machen (Episodisches Gedächtnis) und immer wieder erinnern. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass wir eine Version von vielen möglichen Episoden einspeichern. Wie aktuelle Ergebnisse der Gedächtnisforschung zeigen, sind diese internalen Repräsentationen außerordentlich veränderlich. Eigentlich erfinden wir unsere Vergangenheit täglich neu.

Im Grunde geht es beim Change History darum, statt der Version wie es wirklich war, die Version wie es hätte sein können, wenn ich damals schon die Ressourcen gehabt hätte, die ich jetzt habe einzuspeichern.

Anders gesagt:

Es geht darum, aus der Vergangenheit zu lernen, statt sie zu wiederholen.