Submodalitäten:
Im NLP sprechen wir von Modalitäten oder Repräsentationssystemen, wenn wir unsere fünf Sinne meinen. Da wir die Wirklichkeit nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie, in dem wir uns innerliche Vorstellungen, in den fünf Sinnesrepräsentationen, über die Welt bilden. Submodalitäten (dt.: Untereigenschaften) sind nun die Eigenschaften der jeweiligen Repräsentationssysteme. Sie sind Untereinheiten unserer fünf Sinne und kodieren unsere Erfahrung der Wirklichkeit.
Eine der großen Leistungen im NLP ist die Erkenntnis, dass nicht die Inhalte einer Erinnerung (Repräsentation) unseren Zustand (Emotionen, Sichtweisen, Wahlmöglichkeiten) bestimmen, sondern die Submodalitäten! Und dass man durch Veränderung der wesentlichen Submodalitäten den Zustand eines Menschen deutlich verbessern kann.
Die Veränderung von Submodalitäten sind kraft– und wirkungsvolle Eingriffe in die Erfahrungswelt eines Menschen. Ändern wir die Struktur einer Erfahrung, formen wir ihren Einfluss um. Die Verstärkung von Submodalitäten ("Mach's noch größer..." "Spüre es noch stärker!") nennt man Amplifikation. Wir sind in der Lage unsere Submodalitäten frei zu wählen. Damit entscheiden wir, welche Aufmerksamkeit und Tiefe wir unserem Erleben geben.
Visuell analog:
- Anzahl (ein/viele Bild(er) – eine/geteilte Leinwand)
- Ansicht (Vordergrund/Hintergrund)
- Ausrichtung (gerade/geneigt/kippen)
- Begrenzung (Rahmen/Rand/Ränder undeutlich)
- Bewegung (langsam-schnell/fleißend-pulsierend)
- Bewegungsart (geradlinig/kreisförmig/schwingend)
- Dauer (kurz/lang)
- Dichte (körnig/flimmernd)
- Entfernung (nah/fern)
- Farben (pastell/grell/bunt-schwarz/weiß/warme - kalte)
- Fokus (Detail/Gesamtheit)
- Form (rund/quadratisch/rechteckig)
- Größe (klein/groß)
- Helligkeit (hell/dunkel)
- Kontrast (stark/schwach)
- Oberfläche (glatt/rau)
- Position (oben/ unten – links/rechts)
- Proportionen (größer/kleiner als normal – Verhältnis der Figuren)
- Richtung der Bewegung (von oben nach unten – von links nach rechts)
- Schärfe (klar/verschwommen)
- Seitenverhältnis (Länge zu Breite)
- transparent/undurchsichtig
- begrenzt/unbegrenzt
digital:
- assoziiert/dissoziiert
- aktiv/passiv
- Farbe/schwarz-weiß
- mit Rahmen/ohne Rahmen
- Standbild/Diaschow/Film
- zweidimensional/dreidimensional
Auditiv
analog:
- Anzahl der Klangquellen
- Art der Quelle (extern/intern)
- Ausdruck (klar/gedämpft)
- Dauer (kurz/lang)
- Entfernung (nah/fern)
- Geschwindigkeit/Tempo (schnell/langsam)
- Klangcharakter (sanft/barsch)
- Klangcharakter (weich/hart)
- Klarheit (brillant/dumpf)
- Kontrast (harmonisch/ disharmonisch)
- Lautstärke (laut/leise)
- Melodie (harmonisch/disharmonisch)
- Position (innen/außen)
- Rhythmus (gleichmäßig/unregelmäßig)
- Richtung (von oben nach unten/von rechts nach links)
- Tonhöhe (hoch/tief)
- Tonqualität (nasal/volltönend/klangvoll/dünn/heiser)
- Volumen (voll/dünn)
digital:
Kinästhetisch
analog:
- Anzahl (viel/wenig)
- Bereich (klein/groß)
- Beschaffenheit/Struktur (rau/glatt – weich/hart)
- Bewegung (Bewegungsrichtung, kontinuierlich – Form)
- Dauer (lang/kurz)
- Druck (stark/schwach)
- Farbe des Gefühls
- Form
- Gewicht (leicht/schwer)
- Intensität (stark/schwach)
- Kontinuum (zunehmend/abnehmend)
- Position (im/am Körper)
- Richtung (Anfang/Ende der Empfindung)
- Temperatur (heiß/warm/kalt)
- Zentrum
digital:
-
Olfaktisch
analog:
- Intensität (stark/schwach)
- angenehm-unangenehm (aromatisch/verbrannt/stinkend)
- Primärgerüche (kampferartig, moschusartig, blumig, minzartig, stechend, faulig)
digital:
-
Gustatorisch
analog:
- Intensität (stark/schwach)
- angenehm-unangenehm
- Grundqualitäten (süß, sauer, salzig, scharf, bitter)
digital:
-